Hallo,
eins meiner Lieblingsstädte ist Barcelona.
Vale la pena - Die Mühe lohnt sich -
Bedingt dadurch, , dass die Stadt am Meer liegt, ist das Klima auch in den heißen Monaten erträglich.. Faszinierend empfinde ich Barcelona ob seiner Prachtbauten, vor allem mit seinen Fassaden die schon vor über 120 - 130 Jahren entstanden sind. Einer der berühmtesten Architekten seiner Zeit war Gaudi.
Anläßlich seines 150. Geburtstages hat die Stadt 2002 all seine Werke für alle zugänglich gemacht, Wir hatten damals das Glück, dass zwei regelmäßig verkehrende Buslinien ( rot und blau ) einen Stopp zum Aus- oder Einsteigen vor jedem Gaudi Werk machte. Gekrönt wurde das Gaudi Jahr auch damit, dass man in die Häuser hinein konnte und dass darüber hinaus auf den Dächern Events stattfanden.
Zum Beispiel die " Casa Batlló: Das Aussehen der Fassade wird geprägt voneiner ornamentalem Strukturierung, die sich völllig von den überkommenden Bauprinzipien gelöst zu haben scheint. Die Fensterfront wird von frei schwingenden Formen eingefasst, die enweder an Pflanzen oder an Höhleneingänge erinnern..
Die Fassade ist mit glasierten Keramikfliesen in Grün-Blau und Ockertönen verkleidet.Das wellenartige Dach trägt ahnlich wie Casa Milá eine Großzahl an reich verzierten Kaminen.
Gleich daneben ist die Casa Ametller (1900) ein von Josep Puig in gotisierenden Formen eingerichtetes Haus.
Die Casa Milá ist wohl der bekannteste Profanbau von Gaudi. Absolut gerade Linien findet man vergeblich. Die Fassade aus behauenem Naturstein zeigt sich mit abgerundete Fensterleibungen, metallene Balkongitter in pflanzenhaft sich schlingenden Formen und eine geschwungenen Dachlinie. auf welcher die zahlreichen Kamine eher gestalterische als funktionale Akzente setzen.
Das Haus wird auch Pedrera=Steinbruch volkstümlich genannt.
Bei Casa Vicens ( Innere ist nicht zu besichtigen ) fällt der starke Einfluss der spanisch-maurischen Baukunst auf mit großzügig verwendeter Kachelkunst nebst seinen Metallzaun, der aus stilisierten Blättern der Fächerpalme besteht.
Von der Sagrada Familia hat jeder schon mal etwas gehört.. Nur muss man jetzt aufpassen, dass die dort jetzt werkelnden Architekten die noch unvollendete Kathedrale nicht verhunzen. Der Park Güell ( konzipiert von Gaudi ) lädt zum verweilen ein.
Interssant auch die Museumsausstellung von Miró
Vom Zentrum der Stadt ist meistens alles zu Fuß zu erreichen oder auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Dort ein Auto zu mieten, würde ich abraten, weil es dort sehr viele( allerdings vielspurige )
Einbahnstraßen gibt, die für Ortsunkundige schnell zum Horror werden können.
Ich schlage vor, mit einen Rundgang der Barri Gòtic zu beginnen. Dieses Viertel erstreckt sich vom Hafen ( Columbusstatue ) in der Nähe auch das Maritim Museo
durch die Rambles bis zur Kathedrale.Im Hafen gibt es auch ein Meeresaquarium. Vom Olympiahafen von 1992 aus gelangt man zur Erholung oder zum relaxen ans Meer. Beim Rundgang der Barri Gòtic kann man auch den prunkvollen Palau de laMúsica besichtigen.
Mit einer Seilbahn kommt u.a. zur Festung. Es gibt einen atemberaubenden Anblick bzw. Ausblick währende der Gondelfahrt als auch von der Festungsanlage her auf Barcelona.
Wie schon gesagt, auch der ParcGüell wäre für mich ein Muss. Empfehlenswert auch derParc Joan Mirò. Auch empfehle ich den Besuch des Parkes Parc de la Cituadella.
Am Rande der Altstadt ist wohl der eleganteste und eindruckvollste Prachtboulevard : Der Passeig de Grácia.
Und und und und.und......
Wer Informationen über Barcelona wünscht, dem helfe ich gerne..
Wer ohne Stress die Stadt kennenlernen möchte, sollte m.E. dafür 3-4 Tage einplanen.
Gunther