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Thema "Naturkatastrophen"

Erstellt: 09.05.08, 14:58 Uhr von community

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community Level 6

Beiträge: 189

Eure Meinung zum Thema...

Unsere Naturgewalten sind unberechenbar und so dürfen wir in den letzten und den folgen Tagen wieder lesen, wie erst jüngst der Zyklon“ Nargis“ über Byrma/ Myranmar zog und eine unbeschreibliche Spur der Zerstörung und Verwüstung nach sich zog. Bis zu inzwischen 100.000 Menschen wurden getötet, befürchten die Diplomaten und Berichterstatter, 42,000 Menschen gelten als vermisst und rund 1 Million Menschen wurden obdachlos.
Es bahnen sich Hungersnöte, Krankheiten und Seuchen an.
Obwohl zahlreiche Länder ihre Hilfe angeboten und dem entsprechend Medikamente, Gerätschaften und Helfer zur Verfügung gestellt haben, ist die Regierung Byrmas nicht bereit, diese ins Land zu lassen…  

 Wir alle wissen genau, dass wir gegen Erdbeben, Zyklone oder Vulkanausbrüche nichts ausrichten können. Aber meine Frage an Euch: in wie weit können solche Katastrophen auch uns treffen oder Auswirkungen auf unser alltägliches Leben haben?

Hatte jemand von Euch schon mal das „Vergnügen“ mehr oder weniger bei einer Katastrophe `live` mit vor Ort zu sein? Eure Meinungen sind gefragt!


Liebe Grüße
Ulli reisen.de-Team

 


Geschrieben: 09.05.08, 14:58 Uhr

Foto von clementin

clementin Level 2

Beiträge: 985

RE: ohne Titel

Seh grad, das sich hier zum Thema Naturkatstrophen niemand äußern möchte.
Sehr schade.
Gerade wo doch in den letzten 2 Tagen die nächste Schreckensmeldung aus China eingetroffen sind. Das Erdbeben mit fast 8,0 auf der Richterskala...
Es ist schon sehr enorm und eigentlich für mich unvorstellbar was dort unten eigentlich los ist. Im Tv kann man so einiges sehen, aber das sind nur Bilder und wir sind ja nicht wirklich anwesend. Ich hatte damals das Glück ca.24 Stunden vor dem Tsunami im Indischen Ozean das Land (Indien) zu verlassen und nach hause zu fliegen. Und ich kann euch nur sagen, Ich hatte ein verdammt ungutes Gefühl im Bauch zu sehen, dass ich hier heil und sicher am Flughafen in Deutschland stehe und tausende Menschen gerade mal kurz ums Leben gekommen sind oder Ihre Existenz verloren haben.
Da fragt man sich persönlich, ob da irgend jemand sitz und unsere einzelnen Schicksale in die Hand nimmt und lenkt.

Geschrieben: 14.05.08, 16:36 Uhr

Foto von mornerouge

mornerouge Level 2

Beiträge: 5

RE: ohne Titel

Ich glaube, das Thema Naturkatastrophen ist ein Thema ohne Ende, weil die Katastrophen nicht enden werden. Als ich 1999 für ein Jahr auf Grenada war, zog der Hurrikan Floyd haarscharf an uns vorbei. Die Ausläufer davon waren allerdings schon schlimm genug. Boote standen senkrecht und aufgespießt im Wasser. Wellen so hoch, dass ganze Straßenzüge am Ufer weggerissen waren. Ein paar Tage später kamen auf dem Meer ganzen Landzungen mit vereinzelt sogar Tieren darauf an unserer Insel vorbeigeschwommen. Diese Landmengen kamen aus Südamerika, die anscheinend auch etwas abbekommen hatten. Wir hatten plötzlich Samen am Strand, die bei uns ganz unbekannt waren und eigentlich nur in Südamerika beheimatet waren. Da wurde mir schon anders, weil man daran erst die Kraft dieser Naturkatastrophen bemerkt. Fernsehberichte in den Medien können das überhaupt nicht richtig vermitteln und werden die Menschen sicherlich nicht so nachdrücklich beeindrucken wie selbst erlebte Dinge. Wir wollten dieses Jahr eigentlich nach Myanmar fahren, weil wir so eine superschöne Bungalowanlage entdeckt hatten. Diesen Traum werden wir uns nun kneifen und mal wieder auf die Malediven fahren, solange dort wenigstens noch ein paar - bedingt schöne - Korallenriffe sind und die Inseln noch bewohnbar sind. Ich glaube auch nicht richtig daran, dass uns die momentanen CO2-Verordnungen wirklich weiterhelfen, solange so große Staaten wie die USA und China sich nicht wirklich bemühen, ihren Mief zu drosseln.

Geschrieben: 30.05.08, 07:35 Uhr

Foto von Ypsilon

Ypsilon Level 2

Beiträge: 46

Naturkatastrophen

In Haiti hat sich die Lage der Menschen auch noch nicht gebessert!

Mister Präsidente sitzt irgendwo im klimatisierten Bungalow, raucht seine Zigarre und fragt sich:
was geht mich das Elend meiner Bürger an.

Wo sind die großen Spendenbeträge geblieben?

Aus einem Bericht von Haiti habe ich heute gelesen:
Kein wetterdichtes Zelt bisher aufgebaut, keine sanitären Anlagen, Fäkalien sammeln sich überall
in der zerstörten Stadt, Umsiedlung der Bürger in sichere und humatinäre Orte ist noch immer nicht
angelaufen.

Wie soll das noch ausgehen, wenn demnächst die große Regenzeit anbricht?

Geschrieben: 15.03.10, 17:41 Uhr

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