Hallo zusammen,
gotinger:
"Du solltest aber bedenken, daß es kein Land für Rucksacktouristen ist."
Diese Aussage kann ich so nicht bestätigen. Kenya ist durchaus auch ein Land für Rucksacktouristen und ganz individuell Reisende.
Als Rucksacktourist kommt man aber natürlich nicht zu Fuß in die Nationalparks oder Nationalreserves.Dazu braucht man ein auto, das es auch für Selbstfahrer zu mieten gibt.
Wir fahren seit vielen Jahren schon individuell nach Kenya, buchen nur unseren Flug bis Nairobi. Von dort reisen wir als Selbstfahrer mit Campingausrüstung durch's Land, planen unsere Touren wie es uns gefällt, bleiben dort, wo es uns gefällt und sind in dieser Zeit mit der Natur sehr eng verbunden. Allerdings bewegen wir uns auch fernab jeglichen Luxus.
Natürlich muss man sich - wie bei allen (Fern)reisen mit den Gepflogenheiten des Landes gut vertraut machen und gerade wenn man die Wildtiere Afrikas beobachten will, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man gerade nicht im Zoo ist.
Gudrun:
"Wir haben von einigen Bekannten gehört, dass Kenia inzwischen vom Massentourismus erfaßt und überlaufen ist."
Die Menschen an der Küste leben natürlich vom Tourismus und entsprechend viel Betrieb herrscht dort in der High Season. Aber ich finde nicht, dass es vom Massentourismus überlaufen ist.
Ein echtes Juwel (aber einsam und abgelegen) ist für uns Mwazaro Beach auf der Halbinsel Shimoni.
Wer sich für die Natur und Wildtiere interessiert, gerne fotografiert, ist in Kenya (oder Ostafrika) genau richtig. Wer daneben das Feeling von Freiheit und Abenteuer liebt, liegt als Selbstfahrer und Camper genau richtig.
Aber auch die Küste hat außer Pool und Sonnenbaden einbiges zu bieten: Schnorcheln, Tauchen, Bootsfahrten, Hochseeangeln, Riffwanderungen und alte Kulturstätten.
Eigentlich ist in Kenya für jeden etwas dabei! Wer gerne mehr wissen möchte, einfach fragen.

Und falls ihr euch für eine Selbstfahrertour interessiert, aber nicht gleich ganz alleie unterwegs sein möchtet... wir fahren wieder am 13.8.2010!
Liebe Grüße
Birgitt