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Thema "Überfall in Kenia"

Erstellt: 30.07.10, 17:34 Uhr von schokolade

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schokolade Level 1

Beiträge: 53

Überfall in Kenia


Mich beunruhigte folgender Bericht in einer österreichischen Tageszeitung von gestern:
Bewaffneter Überfall eines Touristencamps in der Masai Mara / Kenia, 1 toter Tourist, einige Verletzte. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief ergebnislos (wie so oft in diesen Ländern!).
Wer hat davon gehört bzw. weiss jemand mehr davon?
Da wir fast jedes Jahr die Masai Mara besuchen, sind derartige Fälle immer wieder erschreckend. Unseren Plan, auf eigene Faust durch das Gebiet zu reisen, haben wir aufgegeben.

Schokolade

Geschrieben: 30.07.10, 17:34 Uhr

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bilo Level 1

Beiträge: 18

Überfall in Kenia

Hallo zusammen,

die Nachricht vom Überfall auf ein Touristencamp verbreitete sich ja wie ein Lauffeuer.
Ein Mann wurde dabei getötet, ein weiterer Mann und eine Frau schwer verletzt. Die Verletzten wurden umgehend in ein Krankenhaus nach Nairobi geflogen und sind wohl außer Lebensgefahr und hoffentlich auch schon auf dem Weg der Besserung.

Bei der Gruppe, die überfallen wurde, handelt es sich um einheimische Urlauber. Das macht diesen schrecklichen, traurigen Vorfall nicht weniger schlimm. Aber wir wissen zur Zeit auch nicht, wer und was genau dahinter steckt. Die Buschtrommeln verkünden viel und niemand weiß, wie vorschnell gerade mal wieder getrommelt und geurteilt wird.

Die Kenyaner sind dringend daran interessiert, ihren Tourismus nach den Unruhen Ende 2007/Anfang 2008 wieder auf die Beine zu bringen. Unsere Erfahrung in den vergangenen Jahren - selbst zu unruhigen Zeiten - war, dass wir als selbstfahrende Touristen in Kenya sehr "behütet" wurden. Wir hatten immer ein gutes Gefühl und wir haben immer Hilfe und Unterstützung in der einheimischen Bevölkerung erfahren.

Auf der Seite der Mara Conservancy ist im Blog zu lesen, dass die Security erhöht wurde und darauf bestanden wird, bewaffnete Ranger für die Nacht zu mieten. Ich denke, dass dies für die einsam gelegenen Privat Campsites gilt, vielleicht auch für die Public Campsites Iseya und Eluai, obwohl diese ja sehr dicht an der Mara Serena Lodge und dem Headquarter der Conservancy liegen.

Die Oloololo-Campsite liegt unmittelbar unterhalb der Ranger Unterkünfte und dürfte sicher sein. Auch das Aruba Camp im Talek Gebiet ist meines Wissens bewacht und sicher.

Wer sich dennoch unsicher ist, kann sich im Public Forum auf der Conservancy-Seite direkt bei William Deed über die derzeitigen Sicherheitsbedingungen informieren. William antwortet immer sofort. Zum Stand der Ermittlungen werden natürtlich derzeit keine Auskünfte gegeben. Das ist genauso wie hier in Deutschland auch.

Auf die ganzen Links zu den einschlägigen Artikeln mit - für meinen Geschmack - wieder mal viel zu reißerischen Headlines verzichte ich hier sehr bewusst.

Die für mich verlässlichsten Informationen findet man hier: Mara Conservancy Blog

Weitere gute Informationen, allerdings in englischer Sprache könnt ihr in der Daily Nation lesen.

Schöne Grüße
Birgitt, die sich schon riesig auf die bevorstehende Safari in Kenya und auf die Masai Mara freut!

Geschrieben: 30.07.10, 17:50 Uhr

Foto von schokolade

schokolade Level 1

Beiträge: 53

Überfall in Kenia

Hallo Bilo,

danke für Deinen schnellen umfangreichen Bericht. Um welches Camp handelte es sich dabei eigentlich?
Deine Meinung teile ich uneingeschränkt, dass wir immer bestens und zuvorkommend in Kenia behandelt wurden. Wir flogen 2008 während der Unruhen gerade vom Goriallatrecking in Ruanda / Kigali über Nairobi nach Mombasa. Auf den Flughäfen herrschte nie Chaos nur tiefe Betroffenheit! Unser Taxifahrer in Mombasa brachte uns auf Umwegen sicher und gut in unser Strandhotel. Angst hatten wir nicht, denn ausserhalb des Zentrums der Stadt war alles ruhig (auch hier sprachen die Schlagzeilen eine andere Sprache!)

Afrika bleiben wir in jedem Fall treu - wir haben das Virus!

Schokolade

Geschrieben: 30.07.10, 18:57 Uhr

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bilo Level 1

Beiträge: 18

Überfall in Kenia

Hallo Schokolade,

um welche Campsite es sich genau handelt, weiß ich auch nicht. Verschiedenen Berichten zufolge soll es sich um eine Campsite nah an der tanzanischen Grenze handeln, die gerne von Residents genutzt wird. Aber auch das sind alles Spekulationen, keine gesicherten Auskünfte von offizieller Seite. Der getötete Mann hat dort mit Freunden seinen 60. Geburtstag gefeiert. .
Wir sind ja bald dort und erfahren dann vielleicht geaues.

Schön, dass auch in euch das Virus steckt!

Schöne Grüße
Birgitt

Geschrieben: 30.07.10, 23:16 Uhr

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