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Thema "Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern"

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Erstellt: 29.01.10, 08:55 Uhr von ullicommunity

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ullicomm.. Level 5

Beiträge: 1937

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Zu Beginn dieses Jahres trat eine neue Steuerreform im Hotel- und Gaststättengewerbe in Kraft. Demnach werden die Übernachtungen in deutschen Hotel-und Gaststättengewerbe nur noch mit 7% anstatt der üblichen 19% Mehrwertsteuer berechnet.
Doch wer denkt, dass die Übernachtungspreise dadurch sinken, der irrt. Kaum ein Hotelier hat diese Steuersenkung an seine Kunden weitergegeben. Im Gegenteil, im Bundesdurchschnitt stieg der Zimmerpreis trotz der Steuersenkung um knappe 2%.
Fragt man bei den zuständigen Ämtern nach, erhält man die Antwort, dass die Übernachtungspreise bereits im vergangenen Jahr durch die niedrige Nachfrage massiv gesunken sind. Außerdem würden viele Hotels die höheren Einnahmen für neue Investitionen nutzen.
Habt ihr den Steuernachlass für Übernachtungen in diesem Jahr schon positiv oder negativ zu spüren bekommen?

Viele Grüße
Ulli

Geschrieben: 29.01.10, 08:55 Uhr

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beibaer Level 1

Beiträge: 176

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Wie ich heute in den Nachrichten lesen konnte, möchte NRW im Bundestag dafür sorgen, dass dieses Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen aufgehoben wird. Anscheinend sind einige Abgeordnete nun doch zu dem Schluß gekommen, dass diese Steuersenkung ein Geschenk an falscher Stelle ist.

Geschrieben: 01.02.10, 09:57 Uhr

Foto von heiner66

heiner66 Level 2

Beiträge: 198

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Meiner Meinung nach war die Steuersenkung nur ein Dankeschön für die erhaltenen Parteispenden.

Geschrieben: 01.02.10, 12:12 Uhr

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Gast

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Es rentiert sich nicht darüber zu diskutieren. Für mich sind alle Parteien Verbrecher, darum bin ich bei den Nichtwählern. Un wer sich immer verblenden lässt sollt sich auch nicht aufregen, sonder hinnehmen und zahlen!

Geschrieben: 01.02.10, 12:22 Uhr

Foto von Gast

Gast

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Zu Beginn dieses Jahres trat eine neue Steuerreform im Hotel- und Gaststättengewerbe in Kraft. Demnach werden die Übernachtungen in deutschen Hotel-und Gaststättengewerbe nur noch mit 7% anstatt der üblichen 19% Mehrwertsteuer berechnet.
stimmt, aber..... aber das Frühstück wird mit weiterhin 19 % Steuern an das Finanzamt weiterbezahlt. Außerdem steigern die Kosten für die Hoteliers jeden Monat aufs Neue.... sei es Gewerbesteuer, Personalkosten usw. Der Gast sieht nur den Endpreis... soll er doch mal nachrechnen, was man zuhause " alles " bezahlen muss... Strom, Wasser , Heizung usw. Ja dann sieht alles ganz anders aus. Und nebenbei braucht man ja auch Geld um Renovierungsarbeiten zu bezahlen..... jeder der nachdenkt. gibt mir Recht.

ja und die Regierung verlangt noch nebenbei auch Tax( Gebühren) für die Region wo man Übernachtet

Aber im Ausland regt sich keiner auf, über die Übernachtungspreise.....

Geschrieben: 01.02.10, 13:58 Uhr

Foto von robertool

robertool Level 3

Beiträge: 144

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Der Gast hat Recht: die Politik ist korrupt, zwar nicht so schlimm wie in Südamerika, aber immerhin, Parteispenden gegen niedrigere Steuer!
Der Gast hat aber nicht Recht, wenn er sagt, dafür wird nicht gewählt. Das ist der falsche Schritt. Dadurch werden die Franktions- Parteigelder trotzdem verteilt. Ungültige Stimmen hingegen zählen mit, dadurch bekommen die Parteien weniger Geld.
Bei der letzten Wahl haben alle (bis auf die kleine Ossi-Tante) meine Stimme gekommen.

Geschrieben: 01.02.10, 15:45 Uhr

Foto von tricci

tricci Level 2

Beiträge: 264

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Ich gebe Hainer 66 recht.
Steuersenkung gegen Spenden.
Soviel ich weiß sollte die Mehrwertsteuer für Übernachtungen gesenkt werden um die sinkenden ÜB-Zahlen wieder anzukurbeln.
Aber der Effekt ist ein anderer. Die Hotels stecken das so erwirtschaftete Geld in die eigene Tasche.
Oder warum sollte ein sowieso schon gut ausgestattetes Hotel in eine noch bessere und luxeriösere Ausstattung investieren?
Ist das denn von der Kundschaft gewünscht?

Geschrieben: 01.02.10, 16:01 Uhr

Foto von Siegfried1542

Gast

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Ich bin absolut dagegen, dass einzelne Gewerbezweige durch Steuersenkungen bevorzugt werden. Gerade das Gaststätten-und Hotelgewerbe hat bei der Einführung des Euro am meisten profitiert, indem es die Preise 1:1 umsetzte. Neben dem Servicemangel mit ein erheblicher Grund, warum Gäste ausblieben.
Grundsätzlich bringt eine solche Unterstützung nichts wie wir im großen z.B.bei Holzmann-Bau u.a. gesehen, wenn nicht grundlegend saniert, nach den Ursachen gesucht wird. Mit Geld stopft man nur ein Loch mit dem anderen zu.
Die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass damit nicht in Personal investiert, sondern nur das Gewinnmaximum angestrebt. Die Reduzierung des Kündigungsschutzes ist ein Beispiel dafür, dass trotzdem die Arbeitslosigkeit gestiegen ist.
An den Kunden werden die Nachlässe ohnehin nicht weitergegeben.
Der Staat sollte lieber in die Bildungspolitik bzw. in das Gesundheitswesen investieren, damit auch sozial schwache Personen unterstützt werden, Aber das sind ja nicht die Klientel der FDP.
Es ließe sicherlich noch mehr aussagen.
MfG Siegfried

Geschrieben: 01.02.10, 16:03 Uhr

Foto von funkie2003

funkie2003 Level 1

Beiträge: 1

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Wir Selbständigen müssen auch mit steigenden Kosten uns rumschlagen,und uns fragt keiner, ob es uns noch gut geht und wir  auskommen mit dem Einkommen. Daher finde ich es unverschämt den Hotels die Mehrwertsteuer zu verringern, und dann geben die Hotels das auch noch nicht einmal weiter, denn Jedem ist seine Tasche am wichtigsten. Das ist aber ein Problem unserer Gesellschaft.  

Geschrieben: 01.02.10, 18:25 Uhr

Foto von herbie59reisen

herbie59.. Level 1

Beiträge: 37

Steigende Übernachtungspreise trotzt niedrigeren Steuern

Diese klientel-Politik der FDP (und CDU) zugunsten der Hoteliers grenzt an Praaktiken in Bananenrepubliken! Ganz besonders unverschämt finde ich nnoch, dass die Hoteliers diese Mehreinnahme (da Minderausgabe) nichtmal teilweise an die Roomboys und Zimmermädchen, die bei Vollzeitbeschäftigung den Hungerlohn von ca. € 750,00 netto/MOnat bekommen, weiterreichen!

Geschrieben: 01.02.10, 19:32 Uhr

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