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Thema "Aufbau eines Feriendorfes bei Lobito "

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Erstellt: 19.03.08, 19:02 Uhr von oneminx

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Foto von oneminx

oneminx Level 3

Beiträge: 9

Aufbau eines Feriendorfes bei Lobito

Afrika interessiert  mich sehr.

Würde gern mehr über dieses Thema "Aufbau eines Feriendorfes bei Lobito" und auch alle anderen Afrika-Erfahrungen erfahren.

Bin gespannt.

Grüße

Ela

Geschrieben: 19.03.08, 19:02 Uhr

Foto von apnicole

apnicole Level 4

Beiträge: 215

Leider weiß ich darüber gar nichts...Sorry! Weiß wohl, dass ich mir Afrika gerne mal anschauen möchte.

Vielleicht lässt sich dieses Thema ausbauen?!

Nicole

Geschrieben: 20.03.08, 11:50 Uhr

Foto von weltenbummler48

weltenbu.. Level 2

Beiträge: 18

Feriendorf bei Lobito

Liebe Afrika-Interessenten,

gerne erzähle ich ein bißchen mehr über mich und das Projekt:

Also, ich war von 1994-96 als Projektleiter einer humanitären Hilfsorganisation in Lobito, wo wir ein Flüchtlingslager betreut und ein Kinderdorf für Straßen- und Waisenkinder aufgebaut haben.
Vor dem Bürgerkrieg habe ich schon Angola 2 Monate bereist und seine Vielseitigkeit und netten Menschen bewundert. Es gab da nicht diese Rassenschranken wie in ehemals englischen oder französischen Ländern. Seither fahre ich alle 2-3 Jahre wieder hin, erst noch im Auftrag von Hilfsorganisationen  und dann auf eigene Faust, da ich auch viele Bekannte und Freunde dort habe. Angola ist durch sein Öl und seine anderen Rohstoffe ein reiches Land, nur war halt nach dem Krieg , der vor 5 Jahren zu Ende ging, alles am Boden und muß nun wieder aufgebaut werden. Besonders die Bildung und Ausbildung hat während der Kriegszeit gelitten und muß nachgeholt werden.
Deshalb meine Idee, mit einer Dorfgemeinschaft  als lokale Nicht-Regierungs-Organisation zusammen ein Gelände am wunderschönen Sandstrand zu bebauen mit kleinen Ferienhäusern, Restaurant, Gemeinschaftsräumen, Sportplatz, Tauchstation, aber auch Schule und Ausbildungswerkstatt. Die lokale Bevölkerung sollte auch von Anfang an mit einbezogen und durch "learning by doing" ausgebildet werden - in Kooperation mit europäischen Fachleuten, die für einige Monate vor Ort arbeiten.  Das gleiche trifft für das Personal im Gästebereich zu (Zimmermädchen, Kellner, Koch, Barkeeper, Tauchlehrer etc).
Finanzieren könnte man das Ganze durch Anteile von Europäern, die dadurch ein Anrecht auf kostenlosen bzw. verbilligten Urlaub erwerben (je nach Anteilshöhe).
Ich bin sicher, daß in wenigen Jahren Angola wieder zu einem beliebten Touristenziel wird, gerade weil es so viel zu bieten hat: Sandstrände, Gebirge, Thermalquellen, Urwald, Wüste, Nationalparks etc. Immerhin ist es viermal so groß wie Deutschland.
Wenn Ihr erst einmal etwas abenteuer- und reiselustig seid, dann biete ich Euch eine Schnupperreise ab/bis Windhoek (Namibia) im November oder Dezember an. Wir fahren dann mit Jeeps oder 6x6 Truck und Campingausrüstung 14 oder 20 Tage durch das Land und ich zeige Euch die schönsten Flecken, abr natürlich auch das projektierte Land bei Lobito.

Reisebeschreibungen schicke ich Euch gerne , wenn Ihr mir Eure email-Adresse mitteilt.
LG Weltenbummler

Geschrieben: 20.03.08, 12:43 Uhr

Foto von schillerbiene

schiller.. Level 2

Beiträge: 23

Afrika

Gratulation !!! Die Rassentrennung hab ichallzusehr erlebt in Natal - Swasiland - und an der Mosambikischen Grenze... Die Taufbatin meines Mannes hat in Hlabisa eine Station ... toll erlebten wir Marienhill bei Petermariesburg.

November Dezember ist leider eine schwere Zeit für uns ansonsten wäre diese Angebot ein Traum aber da ist für uns Saison und wir können nicht weg,

Jeder Beruf hat das seine und man muß sich nach gewissen Dingen richten.

Ich drücke die Daumen und hoffe das das learnig bei dooing Früchte tragen wird den die Mentalität ist einfach anders und ohne Leitung geht nicht viel

es sind einfach andere Naturgesetze die diese Menschen prägen

wir Europär dürfen aber nie  überhauptnie behaupten es sei falsch wie sie Leben den ist es richtig wie wir leben ???????

Nachdenken und annehmen.

Viel Glück Christa

Geschrieben: 20.03.08, 15:17 Uhr

Foto von weltenbummler48

weltenbu.. Level 2

Beiträge: 18

Andere Mentalität?

Ja, die Afrikaner gehen anders  an die Dinge , an das Leben heran als wir. Sie leben heute und nicht gestern und nicht morgen - vielleicht können sie bei ihren Problemen auch nur so leben? Natürlich wollen wir im Projekt eine verantwortungsvolle Begleitung während der Ausbildungszeit anbieten, Vorschläge machen und darüber diskutieren. Wichtig ist nur, daß wir nicht für die Menschen dort denken und ihnen unser Denkmuster überstülpen. Denn nur was man selbst für gut befindet, macht man auch engagiert mit. Dahin wollen wir bei der Umsetzung gelangen.
Während unserer Projekte in Angola 1994/95 haben wir mit vielen deutschen oder sagen wir europäischen Projektideen Schiffbruch erlitten, während andere sehr gut angenommen wurden. Deshalb muß ein Gremium aus lokaler Bevölkerung und Helfern die Projekte gestalten.

LG Ralph  

Geschrieben: 21.03.08, 14:34 Uhr

Foto von schillerbiene

schiller.. Level 2

Beiträge: 23

Ein bisserlwas von diesem Gebiet

Lobito ist eine Stadt in der angolanischen Provinz Benguela und liegt an der Atlantikküste

Die Stadt wurde 1905 gegründet und liegt etwa 35km nördlich der Küstenstadt Benguela. Sie hat 207.957 Einwohner (Stand 2005). Die Stadt Lobito hat den zweitgrößten Hafen des Landes. Neben einigen Off-Shore Aktivitäten für Ölbohrungen vor der Küste gibt es Fischfang und einen ständig wachsenden Güterverkehr für die Versorgung des Hinterlands.

Im Hafen von Lobito startet die Benguelabahn, die auf dem Schienenweg den angolanischen Hafen mit den Zwischenstationen Huambo und Cuito mit der Kupferprovinz Katanga in der Demokratische Republik Kongo ehem. Zaíre verbindet. Unter portugiesischer Kolonialherrschaft führte die Strecke sogar bis an die Häfen der afrikanischen Ostküste. Die Eisenbahnstrecke wurde während des fast 30jährigen angolanischen Bürgerkriegs fast völlig zerstört und wird nun seit dem Jahr 2001 permanent restauriert. Das Teilstück von 500 km bis Cuito soll noch im Jahre 2006 in Betrieb genommen werden.

Der Hafen von Lobito liegt an der Rückseite einer langgestreckten Halbinsel, der Restinga, in einer abgeschlossenen, geschützten Meeresbucht. Die Restinga beherbergt neben dem historischen Governeurspalasts auch andere Gebäude von ehemals oder immer noch wohlhabenden Bürgern. An der Spitze der Halbinsel gibt es feinen Sandstrand und Badeplätze sowie einige Restaurants für den Freizeitbetrieb.

Geschrieben: 21.03.08, 16:22 Uhr

Foto von schillerbiene

schiller.. Level 2

Beiträge: 23

Da kann man sich Verlangen holen

www.cpires.com/fotos_do_lobito.html Ich hab diese Seite gefunden und weil diese Land mich so reizt dachte ich , ich sende euch da den link und man kann sich dann ein Bild vom Paradies machen

alle gut für euch und Toi Toi

christa

Geschrieben: 21.03.08, 16:26 Uhr

Foto von welti

welti Level 2

Beiträge: 5

Lobito

Hallo Ralph, lese mit Interesse von deinem Projekt.
Ich bin Elektromeister, der für eine Arbeit in Deutschland zu alt ist (58 Jahre) ´, aber für den Ruhestand zu jung. Wie ist es mit Möglichkeiten, praktisch, für Flug, Unterkunft und Verpflegung - kein Geld, an so einem Projekt mitzuarbeiten?
Da ich schon in diversen Ländern Afrikas war, es hat mir ausnahmslos immer sehr gut gefallen, würde ich mich dafür interessieren und dieses gerne machen.
Kannst mich ja unter mal unter <dies_ist@mybox.de> anschreiben.
Freundliche Grüße an dich und alle anderen - hermann

Geschrieben: 21.03.08, 19:18 Uhr

Foto von malefitz

malefitz Level 1

Beiträge: 1

Aufbau eines Feriendorfes bei Lobito

Hallo,

ich finde das Projekt total spannend und interessant. Doch wird es für mich nicht realisierbar sein Ende des Jahres nach Afrika zu gehen, da gibt es noch 2 Kinder und einen Mann und die wollen versorgt sein. Ich wünsche euch aber viel Erfolg und Spaß bei der Verwirklichung dieses Projekts. Irgendwann werde ich mir Afrika auch ansehen.

Grüße Renate

Geschrieben: 22.03.08, 18:24 Uhr

Foto von weltenbummler48

weltenbu.. Level 2

Beiträge: 18

Details & Anfragen

Liebe Angola- und Projektfreunde,

ich freue mich über soviel Enthusiasmus und Interesse!
Wenn Ihr wirklich mitmachen oder auch nur mitreisen wollt, schickt
mir doch bitte eine mail mit genaueren Angaben an africa48@googlemail.com.
Ich nehme dann direkt mit Euch Kontakt auf!

Herzliche Grüsse aus dem Schnee,
Ralph

Geschrieben: 26.03.08, 08:44 Uhr

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