Rio droht Rivale
Dem berühmtesten Beton-Jesus der Welt, welcher über die Millionenmetropole Rio de Janeiro wacht, droht nun wahrscheinlich ernsthaft Konkurrenz. Gebaut werden soll der kolossale Jesus auf einen Feld in der Nähe des 6000-Einwohner-Städtchens Wassertrüdingen in Mittelfranken.
Mit 55 Metern soll er nicht nur 20 Meter größer sein als sein Konkurrent, nein im Sockel des Standbildes sollen Räume für Begegnungen und Gottesdienste arrangiert werden. Zudem bekommt er auf seinen Acker auch noch Gesellschaft in Form eines Pilgerhotels mit 185 Zimmern und Wellness-Bereich.
Rund 20 Millionen Euro soll das Projekt kosten, heißt es. Allerdings stiftet die Christusstatue schon vor Baubeginn Unruhe in Wassertrüdingen. Was Anfangs noch euphorisch mit einem Wirtschaftsaufschwung und Pilgerströmen verbunden wurde, wird nun scharf kritisiert. Die Götterstatue sei kitischig und hinter dieser Fassade könne sich eine Sekte verstecken. Holzkreuze würden sowieso viel besser in die bayrische Landschaft passen.
Der Bürgermeister hofft dennoch auf Umsetzung des Projektes. „Deutschland werde die weltgrößte Christusstatue in jedem Fall bekommen“ so Angerer also auch Unternehmer Harry Vossberg, der die Leitung des Millionenprojektes übernommen hat.
Was haltet ihr vom Bau der Statue? Kitsch oder könnte der Jesus-Gigant tatsächlich Rio ablösen?
Viele Grüße,
Ulli
Geschrieben: 02.03.09, 17:56 Uhr
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