Bulgarien- Neue Touristenattraktion soll aus der „Versenkung“ geholt werden
Im Zentralbulgarischen Koprinka plant man ein Bauprojekt der besonderen Art.
Nachdem beim Bau des Koprinka-Staudamms die antike Thraker-Stadt Seuthopolis überflutet wurde, soll sie nun quasi aus der Versenkung geholt und eine neue touristische Attraktion in Bulgarien werden. Seuthopolis wurde im 4. Jahrhundert erbaut und war eine bedeutende Residenz-Stadt des Thraker-Königs Seuthes III.
Mithilfe eines riesigen Betonringes will man die Überreste der Stadt, die 20 Meter unter dem Meeresspiegel liegen, freilegen.
Die Arbeiten zu dem Projekt sollen nur etwa eineinhalb Jahre andauern.
Danach wird es Besuchern möglich sein, über Glasaufzügen und Terrassen zur Ausgrabungsstätte zu gelangen und durch den mit hängenden Gärten, Geschäften und Restaurants gestalteten Innenraum des Betonringes zu flanieren
Was haltet ihr von der anscheinend utopischen Idee?
Viele Grüße
Ulli
Geschrieben: 06.11.08, 09:56 Uhr
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